Aktuelle Hochrechnungen gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2050 die Häufigkeit von Demenzerkrankungen von 55 Millionen auf 139 Millionen ansteigen wird [1].
Um diesem Trend effektiv etwas entgegen zu setzen, sind wirksame Präventionsstrategien erforderlich.
Eine aktuell publizierte Studie ist der Frage nachgegangen, welche Risikofaktoren am ehesten zu einer Verschlechterung der Kognition beitragen können.

Für die Studie wurde über 24.000 Teilnehmer, die anfangs kognitiv unauffällig waren, nach einem Zeitraum von drei Jahren hinsichtlich 12 verschiedener Risikofaktoren für eine Verschlechterung der kognitiven Leistungsfähigkeit nachuntersucht.

95% der Teilnehmer wiesen mindestens einen Risikofaktor auf, 80% sogar zwei oder mehr.
Die schädlichste Kombination von Risikofaktoren war Hörverlust + körperliche Inaktivität.
Die schädlichste Dreifachkombination war Hörverlust + körperliche Inaktivität + Bluthochdruck.

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