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Eine aktuellere Studie aus der Fachzeitschrift Nature Medicine hat sich damit beschäftigt, inwiefern eine mediterrane Ernährung das Demenzrisiko bei Personen mit einem erhöhten genetischen Risiko senken kann.

Für die Studie wurden über 5000 Teilnehmern eingeschlossen die im Jahr 1989 Mitte fünfzig waren. Zur Beurteilung des genetischen Risiko wurden bei den Studienteilnehmern ApoE4-Genvarianten untersucht, da Träger einer ApoE4-Genvariation ein drei- bis vierfaches, Träger zweier ApoE4-Genvarianten sogar ein zwölffaches Alzheimer-Risiko haben.

Die Studienergebnisse konnten zeigen, dass die Personen die sich mediterran ernährten – reich an Olivenöl, Gemüse und Ballaststoffen – trotz eines erhöhten genetischen Risikos seltener an einer Demenz erkrankten.


Eine weitere Studie aus Nature Medicine hat sich mit der Fragestellung der „Optimalen Ernährung für ein gesundes Altern“ beschäftigt.

Für die Untersuchung wurden Daten aus der Langzeitstudie „Nurses Health Study“ und der „Health Professionals Follow-Up Study“ ausgewertet.
In der Studie wurden gesunde Ernährungsformen mit dem Konsum von Fertigprodukten verglichen und die Auswirkungen auf ein gesundes Altern bewertet. Gesundes Altern wurde anhand kognitiver, körperlicher und mentaler Parameter, als auch einem Lebensalter ohne chronische Erkrankungen bemessen.

Nach über 30 Jahren Nachbeobachtungszeit erreichten fast 10% der TeilnehmerInnen ein nach Studie definiertes gesundes Alter.

Faktoren mit einer höheren Wahrscheinlichkeit zum Erreichen eines gesunden Alters:
Höhere Zufuhr von Früchten, Gemüse, Ballaststoffen, ungesättigten Fettsäuren, Nüssen, Hülsenfrüchten, fett-reduzierten Milchprodukten.

Ernährungsfaktoren die sich negativ auswirkten:
erhöhte Zufuhr von Transfetten, Salz, gezuckerten Getränken, rotes Fleisch, verarbeitete Fleischprodukte

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